Spannendes Projekt Altar - Modelle für die Pfarrkirche Fügen im Zillertal!

Der Pfarrer von Fügen im Zillertal, Mag. Erwin Gerst und der Innsbrucker Bischof Hermann Gletter benötigen zwei Modellvarianten des neuen Volksaltares der Pfarrkirche in Fügen als Entscheidungshilfe. Die Auswahl welcher dann tatsächlich in Marmor gefertigt wird, soll damit erleichtert werden . Mit diesem Anliegen, zwei Modelle nach vorgegebenen Entwürfen in 3D zu zeichnen und zu realisieren, ist man an unsere Schule herangetreten.

Die TFBS-Holztechnik Absam in Zusammenarbeit mit der Tischlerei Decker in Itter sowie die TFBS-Bautechnik in Absam fertigen nun diese zwei Modelle aus Styropor im Maßstab 1:1, welche dann marmoriert und dem Fügener Pfarrer Erwin Gerst übergeben werden.

Soweit ist die Arbeit nun schon gediehen!

Ein kurzer chronologischer Ablauf des Projektes:

Der Fräsroboter der Firma Decker, ohne den die Umsetzung des Projektes schwer möglich gewesen wäre.

Die Gruppe der 4a Tischlereitechnik mit den Fachlehrern Ing. Gerhard Pirhofer (li.), Ing. Klemens Cervenka (re.) und Hannes Plank, BEd (2. von re.).

Letztere beiden haben die Altäre in 3D Technik gezeichnet. Diese Dateien wurden dann in der Tischlerei Decker in CAM-Daten umgewandelt und am Fräsroboter abgearbeitet.

Die Herausforderung an die Fachlehrer Klemens Cervenka und Hannes Plank bestand darin, lediglich anhand zweier Entwürfe in Form von Bildern, einen 3D-Volumenkörper am Computer zu zeichnen, welcher nötig ist, um die CAD-Daten in CAM-Daten umzuwandeln.

Hier die Computersimulation der Fräsarbeiten des zweiten Modells.

Die Schülerinnen und Schüler beeindruckte vor allem der Fräsroboter, welcher aus dem Styroporblock die Altarform herausarbeitete.

Der Roboter während der Bearbeitung.

Der Spezialist am Roboter Martin Decker erläutert die Bearbeitungsschritte und Werkzeuge.

In der Bildmitte der Firmenchef Markus Decker, der unser Projekt mit Begeisterung unterstützte. Direktor Ing. Christian Margreiter bedankte sich für die enge Kooperation zwischen der Berufsschule und der Firma Decker. Die Abwicklung solcher Projekte und Synergien kann für die Ausbildung junger Fachkräfte als Musterbeispiel angesehen werden.

Die gesamte Mannschaft beim Fräsmodell.

Die Firmenchefin Anna Decker führte uns im Anschluss noch durch ihren Betrieb.

So sahen diese beiden Modelle in Styropor aus, welche von der TFBS-Bautechnik Absam in Marmoroptik gemalen wurden.

Kramsacher Marmor, das wäre das Material aus dem der Altar dann gefertigt wird.

Ein Blick in das Kreuzgewölbe eines der Modelle.

Hier ein Video im Zeitraffer von der Roboterbearbeitung.

Abkleben der Altarhälfte und Grundieren der Styroporoberfläche.

Das Werkzeug des Malers.

Die TFBS-Bautechnik mit Fachlehrer Peter Hölbling leistet ganze Arbeit!

Hier das erste Modell halbseitig in Marmoroptik des "Kramsacher Marmor". Die zweite Hälfte wird in dunklem "Jenbacher Marmor" gestaltet.

Und dies ist der zweite Entwurf des Altares für die Pfarrkirche von Fügen im Zillertal in fertiger Ausarbeitung in "Kramsacher Marmor" Optik .

Dies ist das Muster für den "Jenbacher Marmor"!

Fachlehrer Peter Hölbling von der TFBS-Bautechnik Absam hat nun die zweite Hälfte der Altare in dieser Optik ausgeführt.

Modell in Optik des "Jenbacher Marmor".

Das selbe Modell in Optik des "Kramsacher Marmor".

Das zweite Modell in "Kramsacher Marmor" Optik.

Das selbe Modell in "Jenbacher Marmor"

Kommende Woche werden die Arbeiten an Herrn Bischof Hermann Glettler und Pfarrer Erwin Gerst übergeben.

Wir freuen uns schon darauf!

BD Ing. Christian Margreiter, BEd

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